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Der Welpe im neuen Heim – Was Sie beachten sollten !

Wenn das neue Familienmitglied zu Hause ankommt, ist es ganz verständlich, dass es schüchtern ist, da er gerade seine gewohnte Umgebung der ersten Lebenswochen verlassen hat und tausende neue Eindrücke auf ihn einströmen. Daher geben Sie dem Welpen Zeit sich einzugewöhnen. Sie werden sehen, schon nach ein paar Tagen hat sich der Welpe eingewöhnt und erkundet seine Umgebung.

Beim Hochheben des Welpen müssen Sie beachten, dass Sie ihn stets am ganzen Körper fassen. Das Beste ist es, wenn eine Hand unter die Hinterpfoten greift und die andere Hand den Welpen unter die Vorderpfoten stützt. Wichtig ist: Niemals einen Welpen an einer Pfote ziehen oder festhalten! Der Welpe ist noch im Wachstum, daher sind die Knochen und Gelenke noch sehr empfindlich.

Auch sollte der Welpe in den ersten 6 Monaten keine Treppen steigen, da die Gelenke noch nicht voll entwickelt sind und der Welpe davon Folgeschäden tragen kann.

Damit Ihr kleiner Liebling auch bald stubenrein wird, sollten Sie mit ihm nach jeder Mahlzeit und jedem Schläfchen hinausgehen. Loben Sie ihn, wenn er sein Geschäft draußen erledigt. Sollte es einmal jedoch nicht geklappt haben, so schlagen sie den Welpen auf keinen Fall. Er verbindet Sie dann mit dem Schmerz, so dass er Angst vor Ihnen bekommt. Dies darf auf keinen Fall passieren.

Welpen lernen mit Belohnungen (freudiges Anreden, Streicheln, Leckerchen usw.) sehr schnell. Diese positiven Erfahrungen bringen den Welpen dazu, dass er sich meldet, wenn er hinaus muss.

 

Fellpflege

Das Fell des Bolonka Zwetna haart nicht. Abgestorbene Haare werden durch das Kämmen des Hundes entfernt. Daher ist es notwendig, dass der Hund möglichst aller 2 Tage intensiv gekämmt wird. Ansonsten können Verfilzungen auftreten.

Der Bolonka Zwetna gehört zu den langhaarigen Hunderassen. Daher ist es notwendig, dass das Fell mindestens einmal im Jahr geschoren wird. Da sich jedoch ein kürzeres Fell besser kämmen lässt und sich die Wärme im Sommer auch mit einem kürzeren Fell besser ertragen lässt, scheren wir unsere Hunde im Frühjahr und gegen Ende des Sommers. Welpen sollten nach dem sechsten Monat das erste Mal geschoren werden, damit sich die Wellen und Locken nach dem Babyfell richtig entfalten können.

Gebadet werden unsere Hunde nur nach Bedarf. Durch zu häufiges Baden wird die Fettschicht des Felles unnötig zerstört. Daher sollte man stets abwägen, ob nicht auch ein „Fußbad“ ausreichend ist. Oftmals hilft es auch, den getrockneten Schmutz einfach auszukämmen.

 

Fütterung

Die ausgewogene Ernährung ist bei einem Hund genauso wichtig, wie beim Menschen. Gerade Welpen benötigen eine besondere Fütterung, da sie noch im Wachstum sind. Wichtig ist, dass das Futter Balaststoffe, Kohlenhydrate, Eiweise, Vitamine, Calcium usw. in einem ausgewogenen Verhältnis enthält. Natürlich sind die guten (meist auch etwas teureren) Hundefuttersorten auf den Nährstoffbedarf des Hundes entsprechend des Lebensalters abgestimmt.

Da unsere Hunde vor allem auch eine abwechslungsreiche Ernährung erhalten sollen, füttern wir zusätzlich rohes Fleisch und Gemüse.

Wen diese Ernährungsform interessiert, der findet unter http://www.barfers.de nähere Informationen.

 

Wurmkuren

Wurmeier und –larven sind fast überall. Selbst die sorgfältigsten Hygienemaßnahmen können nicht verhindern, dass sich Hunde damit infizieren. Bereits während des Spazierganges kommt der Hund mit den Infektionsquellen wie fremde Hundehäufchen, infizierte Artgenossen und Nagetiere in Berührung.

Da Würmer für den Hund lebensgefährlich sein können, ist es notwendig, dass er regelmäßig entwurmt wird. Erwachsene Tiere sollten aller 3 Monate entwurmt werden. Leben Sie und ihr Hund jedoch in einem Gebiet, in dem es vermehrt zu Fuchsbandwurm-Infektionen kommt, ist es ratsam, den Hund aller 4 – 6 Wochen zu entwurmen.

Da Welpen fast zu 100% durch die Muttermilch mit Spulwürmern infiziert werden, entwurmen wir die Welpen bis zur 9. Woche aller 8 Tage. Bis zum 6. Lebensmonat sollte der Hund alle 8 Wochen entwurmt werden. Danach aller 3 Monate.

 

Krankheiten / Impfungen

Vor Krankheiten sind vor allem Welpen nicht gefeit. Daher ist es wichtig, dass Welpen eine umfassende Grundimmunisierung erhalten.

Folgende Impfungen sollten erfolgen:

  5. bis   6. Lebenswoche Parvovirose
  8. bis   9. Lebenswoche Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose
12. bis 14. Lebenswoche Staupe, Hepatits, Leptospirose, Parvovirose, Tollwut
aller 12 Monate Staupe, Hepatits, Leptospirose, Parvovirose, Tollwut

Bevor unsere Welpen uns verlassen und sich in das Abenteuer mit der neuen Familie stürzen, haben sie bereits die ersten beiden Impfungen erhalten.

Zudem erhält jeder Welpe einen Chip. Damit ist die Einzigartigkeit des Hundes elektronisch festgehalten. Anhand der eingespeicherten Nummer (ähnlich der früheren Tätowiernummer) ist die Identität eines jeden Hundes mit Hilfe eines Scanners ablesbar. Dies ist nicht nur sehr hilfreich, falls der Hund mal verschwindet, sondern vor allem für den internationalen Reiseverkehr notwendig. Seit Januar 2005 ist es bei Einreisen in andere Länder (auch innerhalb der EU) Pflicht, dass jeder Hund einen EU-Haustierpass (worin alle Impfungen nachgewiesen werden) und einen Chip zur Identifikation besitzt. Selbstverständlich besitzen unsere Welpen diesen Haustierpass.

 

Gefahren

Welpen besitzen einen ungeheuren Entdeckungsdrang. Daher wird an allem geschnüffelt und auch geknappert. Sie sollten daher beachten, dass der Bereich, in dem sich der Welpe auch mal ohne Aufsicht befindet, stets Gefahrenquellen frei ist.

 Gefahrenquellen können sein:

Zimmerpflanzen      à diese sind oftmals giftig und können zu Erbrechen oder Allergien führen

Elektrische Kabel   à bereits ein kurzer Biss kann tödlich sein

Erhöhte Möbel       à auch der Sturz aus geringer Höhe kann zu Gelenk- oder Sehnen-
                              schäden bzw. gar Knochenbrüchen führen